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AGBs – so arbeitet Wegener PR - fair und zuverlässig


Allgemeine Geschäftsbedingungen


Für alle Produktionen und Lieferungen von Wegener PR gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sie sind Bestandteil des Vertrages. Durch die Annahme des Angebots, also eine Beauftragung, werden sie als grundlegend für die Zusammenarbeit anerkannt.


1.) Der Gegenstand des Auftrags und die Produktion:

Film- und Textproduktionen werden gemäß beauftragtem Angebot und darin enthaltener Konkretisierung des Leistungsumfangs produziert.
Dies kann bei Texten die reine Texterstellung mit oder ohne Recherchen sein für die gewünschten Zwecke (Internet, Presse etc.). Bei Pressearbeit und anderen erweiterten Textaufträgen wie Verteilerarbeiten, das Nachfassen bei Journalisten etc. ist dies ebenfalls in den vertraglichen Details bzw. im Leistungsumfang des beauftragten Angebots festgelegt.

Bei Filmprojekten können Filmkonzeption, Storyboard in abzustimmender Planungstiefe, Drehtermine, Arbeit mit Stock-Material (Filme, Bilder, Töne etc.) und in der Regel die komplette Postproduktion zum Leistungsumfang gehören. Diese Postproduktion kann folgende Arbeitsschritte beinhalten: Filmschnitt, Bild-, Film- oder Musikrecherchen, Nutzung und Anpassung von vorgegeben Corporate Designs, bzw. die Anpassung/Entwicklung von Filmintros, Bauchbinden etc., ggf. auch das Erstellen und Einsprechen von Sprechertexten sowie ein, maximal zwei Korrekturrunden im üblichen Rahmen. Wenn nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Lieferung der finalen Filmdaten via Datentransfer (Dropbox). Ein Auftrag umfasst stets nur die Lieferung des fertig produzierten Films und schließt die Herausgabe der Roh- oder Schnittdaten nicht mit ein.

Bei Durchführung der vertraglich vereinbarten Leistungen gemäß schriftlich beauftragtem Angebot verpflichtet sich Wegener PR die größtmögliche Sorgfalt walten zu lassen. Falls Erfüllungsgehilfen wie Assistenten, Kameraleute, Cutter oder andere Dienstleister von Wegener PR beauftragt werden, so verpflichtet sich Wegener PR, diese mit der größtmöglichen Sorgfalt auszusuchen. Ihr Einsatz wird ggf. mit dem Kunden vorher abgestimmt.


2.) Kosten und Zahlungsbedingungen

Änderungen nach der Beauftragung im Konzept, Drehaufwand oder in der Postproduktion, die den üblichen Korrekturaufwand überschreiten und damit größeren Mehraufwand seitens Wegener PR bedeuten, bedürfen der Nachkalkulation oder werden – in Abstimmung mit dem Kunden – auf Stundenbasis zum vereinbarten Satz abgerechnet.

Bis zur vollständigen Bezahlung der Rechnung bleibt eine Produktion (Text, Video o. a.) Eigentum von Wegener PR. Der Rechnungsbetrag ist ohne Abzug binnen zwei Wochen zu zahlen. Bei größeren Produktionen oder langfristiger Zusammenarbeit kann das Honorar nach monatlich entstandenem Aufwand abgerechnet werden. Der monatlich geleistete Umfang wird in der Rechnung beschrieben.

Mit dem Begleichen der Rechnung überträgt Wegener PR die Nutzungsrechte an den Kunden: Im Falle einer Agentur oder eines Verlags an den gemeinsamen Endkunden, im Falle eines Endkunden direkt an diesen. Diese Abtretung der Nutzungsrechte an den Kunden schließt die Weitergabe an Dritte aus (siehe dazu auch Punkt 3).


3.) Die Urheber- und Nutzungsrechte

Wurde nichts anderes schriftlich vereinbart, bleiben die Urheberrechte an der Videoproduktion für sämtliche Medien und alle Vervielfältigungs- und Veröffentlichungsmöglichkeiten bei Wegener PR. Der Kunde erwirbt die Nutzungsrechte am fertig produzierten Film oder Text für den vereinbarten Nutzungszweck. Wegener PR ist als Produktionsfirma angemessen zu benennen.

Jede Weitergabe der Filmdaten an Dritte zur Nutzung oder Weiterbearbeitung bedarf der schriftlichen Zustimmung von Wegener PR.

Sollte ein anderes als das im beauftragten Angebot genannte Unternehmen die Produktion für eigene Zwecke nutzen wollen, bedarf es der schriftlichen Zustimmung des ersten Kunden sowie der erneuten Lizenzierung der Produktion bei Wegener PR. Diese Lizenzierung bedarf der Schriftform. Es fallen Lizenz- und Bearbeitungskosten an.


4.) Persönlichkeitsrechte/ Recht am eigenen Bild

Zur Wahrung der Rechte abgebildeter Personen berät Wegener PR den Kunden. Generell empfiehlt sich bei jeder Produktion, die Bildrechte der Protagonisten vor dem Drehtermin, spätestens am Drehtag schriftlich einzuholen. Der Kunde wird von Wegener PR dazu in den vorliegenden AGBs und bei Bedarf individuell informiert. Wegener PR kann die Rechteabtretung am Drehtag mit betreuen, übernimmt aber keine Haftung für die juristische Verbindlichkeit der Dokumente. Verzichtet der Kunde auf die Einholung der Bildrechte z. B. bei Interviewpartnern, übernimmt der Kunde hierfür die volle Haftung für den Fall, dass in der Freigabe oder nach der Filmveröffentlichung die Produktion aufgrund eines Widerspruchs einer gefilmten Person nachbearbeitet werden muss. Solche anfallenden Korrekturen, die sich aus nicht abgetretenen Rechten am eigenen Bild ergeben, sind nicht im Umfang des Angebots enthalten und bedürfen der Nachkalkulation/verursachen Mehraufwand, der in Rechnung gestellt wird.


5.) Musikrechte und weitere Lizenzrechte

Musik (gemafrei), Stockbilder und -filme und ggf. weiteres Material wird gemäß beauftragtem Angebot für eine Produktion vorgeschlagen, in der Postproduktion genutzt und nach Freigabe für den Kunden lizensiert. Bei gemafreier Musik erhält der Kunde das auf seinen Namen lizensierte Musikstück. Bei anderen Materialen erfolgt die Lizensierung nach Absprache, die Lizenzkosten übernimmt der Kunde. Soweit im Vorfeld möglich, sind die Lizenzkosten bereits im beauftragten Angebot skizziert oder definiert.


6.) Mitwirkungspflichten des Kunden und Freigabe einer Produktion

Die im beauftragten Angebot benannte Produktion wird vom Kunden dahingehend unterstützt, dass die Planung von Konzept und Dreharbeiten, Drehgenehmigungen und andere Vorbereitungen bestmöglich unterstützt und verantwortliche Ansprechpartner benannt werden. Für die Abnahme der fertigen Produktion erfolgt eine Freigabe. Nach dieser Abnahme und der Lieferung/Bereitstellung der Produktion ist der Auftrag erfüllt.


7.) Die Auslieferung des fertigen Videos/Textes

Sofern nicht anders schriftlich vereinbart, erfolgt die Lieferung zu dem Termin, der im beauftragten Angebot vereinbart wurde mit einer Karenzzeit von bis zu fünf Arbeitstagen. Bei höherer Gewalt (wie z. B. Wetter, Erdbeben, Unfall etc.) oder durch Verzögerungen, die vom Kunden verantwortet werden sowie durch Einwirkung Dritter (wie zum Beispiel Diebstahl, Streik, böswillige Beschädigung), verschiebt sich der Abgabetermin um die zusätzlich angefallenen Arbeitstage zur Beseitigung der Verhinderung der Liefermöglichkeit.


8.) Datenspeicherung bei Filmen

Die Finalfassung des Films im ausgelieferten Dateiformat sowie die Rohschnittmaterialen werden von Wegener PR archiviert. Der Rohschnitt wird kostenfrei für ein Jahr nach Rechnungsstellung aufbewahrt. Eine Herausgabe der Rohdaten erfolgt nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch, gegen eine zusätzliche Lizenz- und Bearbeitungsgebühr.


9.) Die Gewährleistung

Für die Durchführung von Dreharbeiten, Schnitt und Vertonung haftet Wegener PR mit der gebotenen Sorgfalt. Sollte bei Mängeln die Aufzeichnung nicht wiederholt werden können, wird ggf. die im beauftragten Angebot  beschriebene Leistung gekürzt und das Honorar nach beidseitiger Zustimmung entsprechend gemindert. Misslungene Aufzeichnungen wegen äußerer Bedingungen (wie zum Beispiel ungenügendes Licht oder schlechtes Wetter), sind - sofern nicht anders vertraglich vereinbart - Risiko des Kunden. Dazu gehören Schlechtwetter bei Außenaufnahmen sowie Staus, die länger als eine halbe Stunde dauern, Flugstornierungen, Bahnverzögerungen oder -stornierungen,  sie alle fallen unter höhere Gewalt.
 

10.) Mängelanzeigen

Fehler oder Unstimmigkeiten in der Produktion werden Wegener PR vom Kunden/von der Agentur/vom Verlag unverzüglich mitgeteilt. Spätestens bis drei Wochen nach Übergabe des Werkes an den Kunden müssen etwaige Reklamationen bei Wegener PR schriftlich eingegangen sein. Bei späteren Reklamationen gilt das Werk in Bezug auf offene Mängel als vertragsgemäß und mängelfrei.


11.) Die Stornierung

Bei Stornierung eines bereits beauftragten Angebots, gleich aus welchem Grund, kommt der Kunde für sämtliche angefallenen Kosten bis zum Posteingang der Stornierung auf. Ohne Nachweis eines Schadens kann Wegener PR Stornierungskosten von bis zu 100 Prozent des Auftragswerts geltend machen, je nachdem, wie weit das Werk bereits produziert wurde. Eine Auftragsstornierung muss schriftlich erfolgen.


12.) Die Rechte für Eigenwerbung

Falls nicht anders vereinbart, erteilt der Kunde Wegener PR das Recht, Videoproduktionen und Textveröffentlichungen für Eigenwerbung zu nutzen. Sind die Produktionen, zum Beispiel bei Schulungsfilmen oder interner Kundennutzung, nicht öffentlich zugänglich, werden die Medien selbst natürlich nicht zu Werbezwecken von Wegener PR publik gemacht.


13.) Der Gerichtsstand

Nicht nur bei Lieferungen im Inland, sondern auch bei Lieferungen ins Ausland gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Bonn.
Nebenabreden zu den hier genannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform zu ihrer Wirksamkeit.


14.) Die Salvatorische Klausel

Bei Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen berührt. Kunde und Auftragnehmer verpflichten sich, etwaige ungültige Bestimmungen durch sinnentsprechende wirksame Bestimmungen zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommen.


Stand: 1/2017